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Progressive Web Apps – das beste aus zwei Welten

— Cornelia Geyssel am 22. Januar 2019

Progressive Web Apps (PWA) sind derzeit in aller Munde. Sie sollen die Vorteile von Native Apps und klassischen Websites kombinieren und dadurch die User-Experience maximieren. Grosse Firmen wie Twitter, Uber, Alibaba u.a. setzen bereits auf PWA.

Native Apps vs. Mobile Websites

Native Apps sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Einmal heruntergeladen reicht ein Klick auf das Icon und in kurzer Zeit kann der Nutzer auf seine gewünschten Inhalte zugreifen. Eine aktive Internetverbindung ist meistens nicht nötig dazu. Zudem können die Apps auf die Funktionen (Apps, Kamera, Kontakte usw.) des jeweiligen Geräts zugreifen.
Das Aufrufen einer Website erfordert schon mehr Schritte. Der Benutzer muss einen Browser öffnen, um die Website aufzurufen und braucht dazu eine Internetverbindung. Im Gegensatz zu einer Native App hat aber die Website den Vorteil, dass sie eine viel grössere Reichweite besitzt. Sie muss nicht zuerst im App-Store heruntergeladen werden und ist plattformunabhängig, während viele Apps nur für iOS oder Android umgesetzt werden. Ein weiterer Vorteil einer Website sind die geringeren Kosten für die Erstellung und Wartung.

PWA – eine Symbiose

Genau bei diesen Punkten setzt die PWA an.

Im eigentlichen Sinne eine Website, besitzt sie die Eigenschaften einer Native App und bietet die gleiche User-Experience.

Sie ist plattformunabhängig und muss nur von dem Browser unterstützt werden. Sie kann durch ein Icon aufgerufen werden. Das Icon selbst ist aber mehr eine Art Lesezeichen, das viel weniger Speicherplatz benötigt als eine Native App. Zudem können Inhalte auch offline abgerufen werden, und die PWA kann auf die Funktionalitäten des Geräts zugreifen.

Die Service Worker machen es möglich

Damit die Funktionalitäten einer Native App auf eine PWA eingesetzt werden können, verwendet man sogenannte Service Worker. Diese ermöglichen beispielsweise das Caching der Inhalte und die von den Apps bekannten Push-Benachrichtigungen. Die Service Worker laufen im Hintergrund der Website. Dadurch ermöglichen sie die App-Funktionalitäten, ohne dass eine solche installiert werden muss.

Die Erfolgsfaktoren

Folgende Faktoren beeinflussen den Erfolg einer PWA:
• Geschwindigkeit: Der Zugriff auf die PWA und die Informationen muss schnell sein.
• Zuverlässig: Auch wenn keine Internetverbindung vorhanden ist, muss die PWA verfügbar sein.
• Integration: Der User soll keinen Unterschied zwischen einer PWA und einer Native App erkennen. Sie kann über den Home-Bildschirm aufgerufen werden und soll auch auf Funktionen des Geräts zugreifen.

Der Erfolg gibt ihnen Recht

Einige bekannte Firmen setzen bereits auf PWA und können bereits beachtliche Erfolge verzeichnen (Quelle: https://pwa.bar)
• Alibaba hat seit dem Launch ihrer PWA unter iOS 14% mehr Nutzer verzeichnet und die Conversion um 76% steigern können. Über Android haben sich die Nutzerzahlen sogar verdoppelt.
• Trivago erreichte mit ihrer PWA eine Steigerung von 97% bei der Klickrate auf Hotelbuchungen.
• Lancôme konnte mit ihrer PWA die Absprungrate der Besucher um 15% reduzieren, die Anzahl der mobilen Sessions unter iOS um 53% steigern und die Conversionrate um 17% erhöhen.
• Die Uber PWA ist nur 50 Kilobyte gross und wird in einem 2G-Neztwerk innerhalb von 3 Sekunden geladen.
• Auf Twitter wurden mit der PWA 75% mehr Tweets veröffentlicht als mit der Native App.
• Petlove verzeichnete eine Verdreifachung des Umsatzes mit der PWA.

Sonnige Aussichten

Die bisherigen Erfolge sprechen für sich.

PWA haben durch ihre Plattformunabhängigkeit eine grössere Reichweite und sind schneller als klassische Websites.

Zudem sind die Kosten für die Herstellung und Wartung weitaus geringer als die von Native Apps, während der Funktionsumfang und die User-Experience mit dem Fortschreiten der technischen Möglichkeiten fast gleich sind. All das spricht dafür, dass sich PWA in Zukunft durchsetzen werden.

webtiser ist einer der wenigen Anbieter für Progressive Web Apps, der mit der Technologie vertraut ist und dies in die zukünftigen Entwicklungen mit ein kalkuliert. In wenigen Jahren wird eine PWA nicht mehr weg zu denken sein von Ihrem Tagesgeschäft ob B2B oder B2C.

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